Aktuelles
11.12.09

Maas-Rhein-Lippe-Netz: eurobahn setzt Ersatzkonzept um

 

Notfahrpläne für RE 3 und RE 13 vorgestellt

Hamm/Düsseldorf. Nach intensiven Planungen und Vorbereitungen hat die eurobahn heute das Ersatzkonzept für die Fahrten auf den Linien RE 3 (Hamm – Dortmund – Gelsenkirchen – Düsseldorf) und RE 13 (Hamm – Hagen – Düsseldorf – Mönchengladbach) präsentiert. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn und in Abstimmung mit den Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) hat eurobahn ein Ersatzkonzept erarbeitet.

Im Einzelnen:

Auf dem RE 3 wird der komplette Fahrplan gefahren werden können. Das gemeinsame Ersatzkonzept sieht vor, dass die bereits zugelassenen neuen eurobahn-Fahrzeuge auf dem Abschnitt Dortmund - Gelsenkirchen - Düsseldorf fahren werden. Der Abschnitt Dortmund - Hamm wird durch Züge der Deutschen Bahn befahren. Die Fahrgäste dieser Linie müssen daher in Dortmund umsteigen. Dies wird am gleichen Bahnsteig zwischen Gleis 21 und Gleis 23 erfolgen. Das Ersatzkonzept der Linie RE 3 gilt bis auf Weiteres.


Der RE 13 wird auf dem westlichen Abschnitt Mönchengladbach - Venlo mit Zügen der Deutschen Bahn befahren. Hier wird das komplette Fahrplanangebot gefahren. Der mittlere Abschnitt zwischen Mönchengladbach und Hagen wird zu den Pendlerzeiten morgens und nachmittags ebenfalls durch die Deutsche Bahn bedient, inkl. des neuen Haltes in Wuppertal-Vohwinkel. Es werden sechs Züge pro Tag und Richtung zwischen Hagen - Düsseldorf - Mönchengladbach fahren. Diese Züge haben in Mönchengladbach Anschluss von und nach Venlo. Das östliche Teilstück zwischen Hagen und Hamm kann ab 13.12.2009 vorerst nicht vom RE 13 bedient werden. Hier können die Züge des RE 7 genutzt werden. Dieses Konzept gilt zunächst bis 23.12.2009. Für die Zeit danach laufen derzeit noch intensive Prüfungen und Planungen zwischen der eurobahn, DB Regio und den weiteren Eisenbahnunternehmen der Region.


Aufgrund von Verzögerungen bei der Zulassung von 14 der 18 neuen Fahrzeuge durch das Eisenbahnbundesamt kann die eurobahn nicht vollständig mit der Bedienung der Linien RE 3 und RE 13 beginnen. Deshalb ist die Erarbeitung dieses Ersatzkonzeptes notwendig geworden. „Wir sind der Deutschen Bahn sehr dankbar für die schnelle und sehr gute Unterstützung in dieser Notsituation“, so Hans Leister, Geschäftsführer der Keolis Deutschland (eurobahn). „Es ist uns bewusst, dass dieses Konzept eine gute, aber keine umfassende Lösung im Sinne unserer Fahrgäste dieser Linien ist. Wir arbeiten auch intensiv an der Erweiterung und Verbesserung und hoffen diese schnell umsetzen zu können“, so Leister weiter.

Aktuelle Informationen zu den Fahrplänen und der weiteren Entwicklung sind regelmäßig auf der Homepage der eurobahn unter www.eurobahn.de zu finden. Die Aktualität der Fahrplanmedien konnte aufgrund der sehr kurzfristigen Änderungen nicht gewährleistet werden. Daher ist ein Blick auf die eurobahn-Homepage immer sinnvoll.


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